Donnerstag 15 November 2018


Reglement

1.) Saisonumfang
Eine Saison beinhaltet 15 WM-Läufe. Die jeweils gefahrenen Strecken werden im Rahmen einer gemeinschaftlichen Umfrage abgestimmt. Die Dauer eines Rennens beläuft sich auf 100%. Die Wagenperformance ist gleichrangig. Die Rennen finden gemäß Rennkalender immer Donnerstags statt und starten mit der Qualifikation ab 20.00 Uhr. Sowohl während der Qualifikation als auch während des Rennens ist das Headset ausgeschaltet. Die Mindestanzahl der Teilnehmer beträgt 6. Kommt diese Zahl nicht zustande, wird der auszutragende Wertungslauf an das Ende der Saison angehängt. Kommt auch dieser Termin nicht zustande wird dieser Lauf gestrichen.

1.1) Streichresultate
Von den 15 gefahrenen Rennen werden nur die besten 14 in die Gesamtwertung aufgenommen. Von dieser Regelung ausgenommen sind Rennen mit dem Status DSQ.

1.4) Startfreigabe
Vor jeder Saison muss jeder Teilnehmer bestätigen, das Reglement gelesen und verstanden zu haben. Daraufhin erhält der Fahrer ein Emblem, was ihn als eingewiesenen Fahrer kennzeichnet. Ohne diese Kennzeichnung erhält der Fahrer keine Starterlaubnis und somit auch keine Einladung zu Wertungsläufen.

2.) Simulationseinstellungen
Fahrhilfen sind verboten. Die wichtigsten Einstellungen im Überblick:

Simulation F1 A
Benzin- sowie Reifenverbrauch Aktiv
Safetycar (insofern ohne Bugs) Nicht aktiv
Fahrhilfen Nicht aktiv
Wetterdynamik Aktiv
Strafenkatalog InGame Maximum
Parc fermé Aktiv
Einführungsrunde Nicht aktiv

 

3.) Punktesystem
Die Verteilung der WM-Punkte sieht in allen Kategorien wie folgt aus:

P1 10 WM-Punkte P5 4 WM-Punkte
P2 8 WM-Punkte P6 3 WM-Punkte
P3 6 WM-Punkte P7 2 WM-Punkte
P4 5 WM-Punkte P8 1 WM-Punkt



4.) Auszeichnungen in der "F1"-Klasse

  • GRID-Trophy: Diese Trophäe geht am Ende der Saison an den besten Qualifyer.  
  • RACING-Certificate: Jeder Fahrer erhält am Ende einer Saison ein Zertifikat, wenn mindestens 5 Wertungsläufe ohne DNF bestritten wurden. 

5.) Vergabe der VRC-Superlizenz
Sobald die Kriterien innerhalb der Registrierung im Forum erfüllt wurden (Angaben werden zunächst vom Administrator auf Sinnhaftigkeit überprüft) wird man automatisch Mitglied der VRC. Das neue Mitglied hat dann die Möglichkeit, an einem darauffolgenden WM-Lauf regulär teilzunehmen und Punkte zu sammeln. Gibt es an der gezeigten Performance im Verlauf des Rennens nichts auszusetzen, erhält das neue Mitglied die sogenannte VRC-Superlizenz. Der Status ist dann auch im Forenprofil ersichtlich.

5.1) Teamauflösungen 
Teambesetzungen werden nach einem Leerlauf von drei Wochen aufgelöst und für neue Interessenten frei gemacht. Die Definition von Leerlauf lautet: Chronisches Fernbleiben an Wertungsläufen sowie an der Beteiligung im Forum. 

6.) Verwarnungen / Strafen (Incidentregelung) / Rennverhalten
Das spielinterne Verwarnungs- und Strafensystem sollte einen Großteil an Vergehen ahnden. In Ausnahmefällen bzw. besonderen Streitfällen greift das foreninterne Verwarnungssystem für das die Rennleitung zuständig ist. Dieses System ermöglicht es dem Geschädigten, durch eine direkte Message an VRC-Org eine verwarnungswürdige Situation zu schildern. Über diesen Zwischenfall wird die Rennleitung entscheiden ob der Fall verwarnungs- oder gar strafwürdig war oder nicht. 

6.1) Vorgesehne Strafen
-10 Sekunden-Zeitstrafe
-Qualifikationsverbot für die nächsten zwei Rennen
-Nachträgliche Disqualifikation (alle erreichten Punkte aus dem letzten Rennen werden gestrichen)
-Sperre für das nächste bevorstehende Rennen

6.2) Rennverhalten nach einem Ausrutscher, Dreher oder Verbremser
Kommt ein Fahrer vom Kurs ab, ist es seine Pflicht, den nachrückenden Fahrern nicht in die Quere zu kommen um deren Rennen unter gar keinen Umständen zu gefährden. Zukünftige Situationen, auch solche, die nicht von einer Onboard-Aufnahme erfasst werden können, werden nach Rennende mit einer Zeitstrafe von 20 Sekunden belegt. Dies entspricht in etwa der verlorenen Zeit während einer Durchfahrtsstrafe. Dies gilt ebenfalls für die Situation, in der man sich in einem Regenrennen in Folge eines Boxenstopps für die falschen Reifen entschieden haben sollte und folglich -ohne Grip auf der Strecke- nur noch eine Gefahr für herannahende Fahrzeuge darstellt.

6.3) Ignorieren von Streckenbegrenzungen
Eine Positionsverbesserung eines Fahrers, die durch ein unerlaubtes Überholen bzw. durch ein Nichtbeachten der Streckenbegrenzung entstanden ist, ist unzulässig. Dieser Fahrer ist dazu verpflichtet, den überholten Fahrer auf schnellstmöglichen Wege wieder passieren zu lassen. Des Weiteren gilt für diesen Fahrer in der nächsten Kurve ein 'Überholverbot'. Das Ignorieren dieses Absatzes wird mit einem 'Incident' belegt und das Strafmaß für diesen Fahrer wird im Forum durch die Rennleitung festgelegt.

6.4) Überrundungen
Ein überrundeter Fahrer muss blaue Flaggen befolgen und führende Fahrer vorbeilassen. Dem überrundeten Fahrer ist es untersagt, in einem vor ihm stattfindenden Zweikampf einzugreifen. Eine Rückrundung obliegt einzig dem Vornewegfahrenden im Rahmen einer fairen Geste und kann nicht mit Harakiri-Manöver erzwungen werden. Eine Nichtbeachtung führt zur unmittelbaren Disqualifikation nach Rennende sowie zu einem Qualifikationsverbot für das darauf folgende Rennen.

6.5) Vorzeitiges Beenden der Session (Regelung in Saison VIII ausser Kraft gesetzt)
Die vorzeitige Aufgabe wird zu einer direkten Verwarnung führen. Dies soll letztendlich dazu führen, dass alle unter den gleichen Bedingungen und damit auch mit dem Effekt der allgemeinen Reifenabnutzung umgehen müssen.

6.6) Unentschuldigtes Fehlen an Renntagen
Sobald ein Fahrer mehr als drei DNC's (Did not compete) gesammelt hat, wird dieser für einen WM-Lauf gesperrt. Kommt ein weitere DNC dazu, wird der Fahrer vom weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft ausgeschlossen (s. auch 5.1).

7.) Verbindungsabbruch in den einzelnen Sessions
Gerade bei WLAN-Verbindungen kann es zu Aussetzern kommen. Daher wird eine Ethernet-Verbindung (Netzwerkkabel) empfohlen. Folgende Situationen können auftreten und werden wie folgt behandelt:

7.1) Verbindungsabbruch während der Qualifikation
Kommt es während der Qualifikationsphase zu einem Verbindungsabbruch eines Fahrers, wird 1x neu gestartet. Der betreffende Fahrer muss dem Host eine Nachricht senden (via Playstation). Die Qualifikation wird jedoch bis zum Ende durchgeführt. Am Ende prägt sich jeder Fahrer seinen Startplatz genau ein. Der Host schaut sich das Zeitentableau nach der Qualifikation ebenfalls genau an. Er verlässt die Session und lädt jeden Fahrer erneut zum Rennen ein. In der Lobby teilt er die Position aller Fahrer mit, welche auf den Formationsrunden eingenommen werden müssen. Konnte der Fahrer mit dem Verbindungsabbruch keine gezeitete Runde fahren, so nimmt dieser Fahrer auf den Formationsrunden die letzte Position ein. 

7.2) Verbindungsabbruch in der Startaufstellung
Kommt es in der Startaufstellung zu einem Verbindungsabbruch, wird 1x neu gestartet. Der Host verlässt die Session und lädt jeden Fahrer zum Rennen ein. Das Rennen beginnt mit den Formationsrunden. Bei einem Verbindungsabbruch während des Rennens wird nicht mehr neu gestartet.

7.3) 
Formationsrunden
Die Formationsrunden bestehen aus 4 Runden. Innerhalb dieser Phase beziehen alle ihre Positionen aus der Qualifikation mit äusserster Vorsicht. Der Pole-Mann arbeitet sich bei der durcheinander gewürfelten Startaufstellung (bedingt durch die neue Session) vorsichtig durch das Feld. Auf P1 angekommen kontrolliert er den Speed und behält dabei die Hinterleute im Auge. Der Abstand zum Hintermann darf nicht größer als 5 Wagenlängen werden. Ab Runde 5 beginnt dann das eigentliche Rennen. Fahrer, die ihre genannte Position während der Formationsrunden nicht einnehmen, werden disqualifiziert. 
Fahrer, die während der Formationsrunden die Box ansteuern müssen (Durchfahrtsstrafe, Flügelwechsel, etc.) verlieren ihre Position aus der Qualifikation und nehmen die Position hinter dem letzen Fahrer des Feldes ein. Der Versuch, sich wieder auf die Position aus der Qualifikation zu bringen, wird nach dem Rennen mit einer Disqualifikation geahndet. Allgemein Fragwürdige Verhaltensweisen in dieser Phase sind via Incident zu melden.

7.41) Höhere Gewalt
Wenn ein Fahrer während der Qualifikation aufgrund von Fahr- oder Netzwerkfehlern ausscheiden sollte, noch bevor er eine gezeitete Runde erzielen konnte, dann ist das höhere Gewalt. Kommt es noch in derselben Session, nachgelagert zu einem Netzwerkausfall, sodass Punkt 7.1 in Kraft tritt, so ist es dem zuvor ausgeschiedenen Fahrer nicht gestattet, seine missglückte Qualifikation fortzusetzen. Wird dennoch eine gezeitete Runde gefahren, gilt dies als Missachtung des Reglements. Dies bedeutet der Fahrer wird disqualifiziert, also vom Wertungslauf ausgeschlossen.

8.) Nach dem Rennen
Bei der Rennanalyse seid IHR gefragt! Nach einem Grand Prix kann jeder Fahrer seine Sicht des Rennens einmal näher darstellen. Der passende Thread zu einem Wertungslauf wird ein paar Tage vor dem Start des Rennens von der VRC-Org erstellt.

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